The Grenadier Forum

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Local Area Thread Qualitätsentwicklung

Local time
9:23 PM
Joined
Jan 23, 2024
Messages
42
Location
Villingen-Schwenningen, Deutschland
N‘Abend zusammen,

ich war eine Weile nur Seltenleser und eigentlich schon auf dem Weg zum New Defender. Dort irritieren mich zunehmend die zahlreichen und frühen Motorschäden, der verbreitete Ärger mit dem ACDC-Wandler, Ersatzteilrückstände wie beim Ineos und nicht zuletzt die Preisentwicklung: unter € 100.000 bekommt man einen neuen 110er mit etwas Ausstattung praktisch nicht mehr. Und nach 10 Jahren geht er dann in den Export…kurzum, der Ineos kommt wieder ins Rennen, wenn, ja wenn sich die Qualität stabilisiert hätte und sich der Hersteller etwas mehr um seine Kunden kümmern würde.
Gibt es da Licht am Horizont?

Grüße, T
 
Guten Abend,
Ich muss sagen das ich mit meinen Grenadier vom 10.2025 keine Probleme habe und sehr zufrieden bin. Ich hoffe das bleibt so. Ich glaube das ich bei der Entscheidung gegen die G-Klasse und für den Grenadier alles richtig gemacht habe. Das fahren mit den Grenni erzeugt bei mir immer ein Grinsen 😀 ins Gesich.
Viele Grüße M. W.
 
Meiner Kenntnis nach waren die Motorenprobleme bei JLR fast ausschließlich bei den V6 Dieseln und nicht bei den R6.

Mein Grenadier ist seit dem Softwareupdate 2024 unauffällig, ich bin dankbar das Auto zu haben. Und habe keine Probleme.

Meiner Ansicht nach kann man beide Autos aber schlichtweg nicht vergleichen. Der Defender ist ein hervorragendes Alltagsauto mit jeder Menge modernen Komfort, der auch arbeiten kann. Mehr edel als Workhorse.

Der Grenadier ist ein hervorragendes Arbeitstier, der auch Alltag kann… aber dabei etwas grobschlächtiger, sperriger, ist. Bin meinen als Überbrückung zwischen zwei SUV (der neue kam verspätet) 8 Monate im Alltag als Erstauto gefahren, würde das, vor allem bei Langstrecken aber nicht über Jahre hinweg machen wollen (da halte ich dem Defender für geeigneter). Gibt aber auch Kilometerkönige hier im Forum.

Alles am Grenadier ist massiv. Er kann was ab und Kratzer sind da Patina. Beim Defender würde ich da leiden.

Kurzum, in Sachen Qualität mache ich mir beim Grenadier absolut keine Sorgen.

Extrem wichtig ist aber eine gute, motivierte Werkstatt. Ohne die ist das schnell ein Desaster. In Deiner Region kenne ich mich dazu leider zu wenig aus @Förster . Das solltest Du vorher klären.
 
Ich denke, dass die Gene des Grenadier ausgezeichnet sind. Die teilweise mangelhafte Qualität des Zusammebaus einiger Baugruppen ist zu einen signifikanten Anteil wohl auf das schlechte Qualitätsmangement in Hambach zurück zu führen. Und auch einige Erstserien-Probleme gibt bzw. gab es natürlich.

Sind diese Probleme einmal gefixt - was bei meinem Agenten sukzessive geschieht - ist man sie überwiegend endgültig los. Softwareseitig gäbe es m. E. zwar noch einigen Bedarf an Fixes und Verbesserungen, aber das sind alles keine Showstopper.

Es scheint ab und an aber auch echte Problemautos zu geben. Da ist mir dann oft nicht klar, ob es an den Werkstätten, an INEOS oder an den Eignern liegt. Das scheint sich aber innerhalb der markenübergreifend üblichen Statistik zu bewegen.

Du wirst Dich entscheiden müssen, ob Du mit einer möglichweise auf Dauer sehr kleinen Marktdurchdringung samt der damit verbundenen Versorgungsrisiken leben kannst oder nicht. Ich selber hatte aus diesem Grund auch schon über einen Plan B nachgedacht. Aber die unvergleichliche Kombination des BMW Reihensechser-Diesels mit der ZF 8-Gang Automatik, dem Design (was natürlich eine Geschmacksfrage ist) und der generellen Robustheit bringt mich jedesmal wieder zur (Un?)vernunft.

Mein Plan B wäre der aktuelle Toyota Landcruiser/J250 gewesen, weil ich mich bei Toyota vermutlich auf deren langfristigere Unterstützung verlassen kann.

Aber den Grenadier kann der Landcruiser aus den zuvor genannten Gründen für mich nicht ersetzen.
 
Hallo und danke für die Einschätzungen!
Händler und Werkstatt wäre rd. 100 Kilometer entfernt, Stuttgart. Ist keine Weltreise, aber nicht so nahe, dass man ständig hinfahren mag außer dem jährlichen Service.
Wie ist der Ruf des Händlers bei Stuttgart?

Fernreisen sind kein Thema, außer zweidreimal in den Urlaub, jeweils 1000 Kilometer in den Norden oder in den Süden, das wird man wohl überleben :-)
Die ZF 8 werkelt im GC, die ist wirklich sehr fein, BMW baut schöne Motoren.
Bin gespannt auf den Grenny des Kollegen.
 
Hallo und danke für die Einschätzungen!
Händler und Werkstatt wäre rd. 100 Kilometer entfernt, Stuttgart. Ist keine Weltreise, aber nicht so nahe, dass man ständig hinfahren mag außer dem jährlichen Service.
Wie ist der Ruf des Händlers bei Stuttgart?

Fernreisen sind kein Thema, außer zweidreimal in den Urlaub, jeweils 1000 Kilometer in den Norden oder in den Süden, das wird man wohl überleben :-)
Die ZF 8 werkelt im GC, die ist wirklich sehr fein, BMW baut schöne Motoren.
Bin gespannt auf den Grenny des Kollegen.
Meinst Du Letech? Da waren meine Erfahrungen beim relativ umfangreichen Umbau hervorragend.
 
Ich glaube Weipert heißt die Firma.
Mit zwei 'p' sogar. Dieser Kollege findet ihn top:

 
Weippert kann ich auc uneingeschränkt empfehlen, wenn einer das Auto kennt, dann Markus Herrmann…
 
Ich kann natürlich nur aus meiner eigenen Erfahrung berichten.
Ich fahre einen Grenadier, Baujahr 2023. Die meisten Themen wurden vom Händler inzwischen behoben, ein paar Kleinigkeiten sind geblieben. Aber nichts, was den Fahrspaß beeinträchtigt. Ich habe den Eindruck, dass Ineos die anfänglichen Kinderkrankheiten spätestens mit dem Modelljahr 2026 weitgehend in den Griff bekommen hat.

Davor hatte ich einen Mercedes G Professional. Der hatte deutlich mehr nervige Macken und war außerdem längst nicht so komfortabel wie der Grenadier.

Ich würde und werde mir sehr wahrscheinlich wieder einen Grenadier kaufen, wenn es irgendwann so weit ist.

Ganz unabhängig von Marke oder Modell: Wenn man viel in Foren liest, entsteht schnell der Eindruck, die Fahrzeuge seien völliger Schrott. Dabei melden sich dort naturgemäß vor allem Leute mit Problemen. Ich merke selbst immer wieder, wie mich das beeinflusst. Pötzlich denkt man: „Was habe ich mir da eigentlich für eine Kiste angeschafft?“ obwohl man im Alltag eigentlich sehr zufrieden ist.
Gerade bei Ineos kommt noch dazu, dass viele nur darauf warten, dass ein neuer Hersteller scheitert. Diese typische „Hab ich doch gleich gesagt“-Mentalität und das gefährliche Halbwissen mancher selbsternannter Experten tragen dann ihren Teil dazu bei.

Meine Empfehlung
Wenn du ein echtes Gelände Auto suchst 100% Grenadier
Wenn du ein offroad Reisefahrzeug suchst 80% Grenadier
Wenn du einen SUV suchst 20% Grenadier
 
Last edited:
Der Text ist wegen der geänderten Farbwahl auf dem hellem Forumsdesign leider kaum lesbar:

Screenshot_20260223_004200.png
 
Ich habe einen Grenadier von 12/2023 und kann das mit dem Grinsen im Gesicht nur bestätigen. Da ich auch neuere Autos (BMW i5) fahre, bin ich froh, ein so wunderbar "altmodisches" Auto zu haben, das haptische Bedienung hat.
Zur Robustheit kann ich sagen, dass mein Grenadier einen Einschlag eines 40-Tonnen-Krans "überlebt" hat. Mein Auto war geparkt und ein Transportkran ist - sagen wir mal - "hineingerutscht". Ja, es gab ordentliche Schäden (Winde, Vorderachse, Crashbar, Reifen, Spur), aber ein normaler PKW hätte einen Totalschaden gehabt. Meine Iggy ist sogar noch auf den Abschleppwagen gefahren!
Macken hat mein Grenadier kaum. Die Sensoren der Hecktüre könnten ein bisschen weniger sensibel sein, die Klimaautomatik ist etwas grobschlächtig (aber funktioniert) und die Lenkung ist halt eine Kugelumlauflenkung und kein Sensibelchen wie die meines BMW. Dafür greift mir das Ding auch nicht ständig rein und meint, es wüßte alles besser.
Ich würde so sagen: Wenn man ein superkomfortables Auto will, dann ist ein Grenadier wahrscheinlich nichts. Wenn man aber kein rollendes Multimediacenter will und auf robustes Design steht, ist ein Grenadier erste Wahl.
 
@Yamabushi Ouch! Falls Du Photos von Kran-vs-Grenadier teilen möchtest / darfst, wäre ich vermutlich nicht der einzige Interessent. Hoffentlich konnte der Schaden schnell behoben werden!
 
N‘Abend,
Vielen Dank für die zahlreichen Einschätzungen, das klingt ja alles gar nicht so schlecht.
In Foren hat man immer einen Bias, wer schreibt schon einfach so, dass alles gut läuft.
Bei uns wäre ein Jeep zu ersetzen. Davon haben wir zwei, einen 11 jährigen kurzen Wrangler Rubi mit 120.000 Kilometer und einen 7 jährigen Grand Cherokee Trailhawk mit 175.000 Kilometern. Der Wrangler ist mein berufliches Waldfahrzeug, mit dem fahre ich auch mal 100 Kilometer irgendwo hin aber auf 500 Kilometer+ hätte ich jetzt wenig Lust. Dem Wrangler sagt man als Schwäche außerhalb der üblichen Starrachsenthematik mit eigentlich nur Schwächen im Getriebe nach, welches ursprünglich aus dem Sprinter stammt. Bei Jeep kostet dieses eigentlich eher popelige Getriebe 12.000 EURO, ob man recht einfach ein Sprintergetriebe implantieren kann, weiß ich noch nicht, die sollte es ja eher zahlreich geben, vielleicht könnte man auch nur die Innereien nehmen. Wie auch immer, eigentlich will ich den behalten.
Der GC ist deutlich anfälliger, Sensoren, ein Rußfilter kostet 6.300 (!), Stellantis gibt sich jede Blöße, die man sich vorstellen kann. Ein schnöder NOx-Sensor (downside) bspw. liegt bei knapp € 2.000. Also würde ich eher den GC ersetzen wollen, weil das kein Fahrzeug auf Dauer ist. Leider, denn er fährt sich gut. Wenn der Ineos etwas lauter und das Fahrwerk etwas weniger komfortabel wäre, wäre es verschmerzbar, der Ineos sollte aber näher am GC als bspw. am alten Defender liegen. Wäre das so?
Noch eine Nachfrage zum Verbrauch: wenn ich mit dem GC (Winterreifen oder ATs) supergemütlich, 100 Km/H, auf der eher ebenen BAB fahre, nimmt er sich zwischen 7,0 und 7,5 Liter. Wenn ich 120 Km/H fahre, sind es 7,5 - 8,0 Liter. Das finde ich sparsam, die Vorgänger, Disco III und Disco IV lagen nur wenig darüber. Hier lese ich von 12 Liter (Diesel) und mehr. Das würde ich verstehen, wenn man über große Stadtverkehranteile spricht oder BAB > 140 Km/H.
Am Gewicht kann es nicht liegen, der GC wiegt leer 2,6 Tonnen, der CW-Wert ist sicher besser aber das sollte sich ja zumindest bei moderaten Geschwindigkeiten nicht so stark auswirken. Die ZF ist identisch.
Hat sich das gebessert? Wenn nicht, woran liegt es?
Grüße!
 
Das sind die, die über ihre Frau schimpfen aber weiterhin verheiratet bleiben. Solche kennen wir ja alle.
Oder die, die eine Dauerkarte Ihres Vereins mit Sitzplatz in der Nähe der Stehplätze (aber nicht zu nah!) haben und bei jedem einzelnen Spiel wissen was wer falsch gemacht hat…
 
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