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Local Area Thread Erste Inspektion gemacht, mit Defektbehebung und Lenkeinschlagverbesserung

Grenni-Tom

Grenadier Owner
Local time
9:19 PM
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Feb 12, 2025
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6
Location
Deutschland
Hallo zusammen,

gestern zurück von meiner ersten Inspektion berichte ich jetzt mal über ein paar Interessante Punkte.

Vorausschicken möchte ich, dass ich sehr glücklich darüber bin, in einigermaßen akzeptabler Entfernung zum wahrscheinlich besten Service-Partner der Republik zu wohnen – Weippert in Holzgerlingen.
Nachdem ja mein ursprünglicher Händler Scherer in Ladenburg (ca. 50km Distanz) kein INEOS-Partner mehr ist, bin ich – nach einer Empfehlung eines Forums-Mitglieds – zu Weippert.
Nach anfänglichem Zähneknirschen wegen der doppelten Distanz von etwa 100km, die ich jetzt habe, hat sich das im Nachhinein aber als sehr gute Entscheidung herausgestellt.

Im völligen Gegensatz zu Scherer – dessen Kommunikation, Organisation und Abwicklung in jeder Hinsicht von Anfang an eine Katastrophe war – hat man bei Weippert mit dem Werkstatt-Leiter Hr. Herrmann sofort das Gefühl, gut aufgehoben zu sein. Und das bestätigt sich dann auch mit der guten Arbeit. Ich konnte nach Absprache den Termin so legen, dass ich drauf warten konnte, so dass ich mir 2x 100km mit Leihwagen sparen konnte. Und das sogar, obwohl sich noch 3 Punkte ergeben haben, die zusätzlich gemacht werden mussten, dazu gleich mehr. Hat zwar bedeutet, einige Stunden dort überbrücken zu müssen, aber die Fahrzeit von zusätzlichen 2,5-3 Stunden hin und zurück wäre ja auch da gewesen und ich bin als Selbständiger in der glücklichen Lage, mit meinem Laptop mobil arbeiten zu können, da war das die bessere Option.

Jetzt zu den 3 Extra-Punkten, die neben der Inspektion gemacht wurden bzw. gemacht werden mussten:
1. Der zeitaufwändigste Punkt zuerst: Es hat sich herausgestellt, dass auch bei mir am Vorderachsflansch ein stärkerer Ölverlust besteht, also wurde die Dichtung getauscht. Diese wird wohl unter anderem eingeklebt, was Trocknungszeit erfordert.

2. Meine Batterie war – wie bei einigen anderen hier auch – von Anfang an nie gut, wohl wegen schlechter Pflege bei einer längeren Standzeit vor dem Verkauf. Ging auch mit Aufladung über Nacht mit einem guten Ladegerät nie über 85% und hat während der Fahrt schon ab 70% aufwärts durch den hohen Innenwiederstand gerade mal mit 2-3 Ampere geladen. Wurde also auf Garantie sofort getauscht. Was Scherer übrigens nie in Erwägung gezogen hatte, obwohl ich zur Behebung der bekannten Defekte (Türknöpfe, undichte Safarifenster) in diesem ersten Jahr den Grenadier mehrere Tage dort in der Werkstatt hatte!

3. Der für Euch sicher interessanteste Punkt: ich habe den Lenkeinschlag nachstellen lassen – mein Wendekreis ist jetzt ca. 80cm enger. Ist jetzt nicht die Welt, aber man merkt das in diversen Situationen schon, gerade beim Rangieren mit dem Offroad-Hänger, mit dem wir viel unterwegs sind. Angeregt wurde ich dazu wegen eines Videos, das ich in Youtube entdeckt hatte. Der amerikanische Grenadier-Freak Agile Offroad zeigt, wie man mit ganz einfachem Verstellen von 2 Justierschrauben rechts und links an der Vorderachse den Lenkeinschlag vergrößert und dadurch den Wendekreis verkleinert. Vielleicht kennen das auch schon einige hier, ich habe allerdings zu dem Thema noch nicht gefunden, dass das schon mal jemand ausprobiert hätte.

Bei mir ist das mit der Wendekreis-Verkleinerung ja nicht so wahnsinnig viel, unter anderem deshalb, weil ich etwas größere und breitere Räder fahre, man muss halt aufpassen, dass nichts schleift. Aber man merkt das schon und mit Originalbereifung könnte ich mir vorstellen, dass da auch noch mehr geht. Ich habe das auch lieber von der kompetenten Werkstatt machen lassen, damit es safe ist und nicht selbst Hand angelegt, was aber angeblich kein Problem wäre.

Hier noch der Link zum Video:
View: https://www.youtube.com/shorts/ytSjkhdcHx4
... mit einem anderen Lenkungsdämpfer soll wohl noch mehr möglich sein, ich lasse das aber jetzt erst mal dabei bewenden.

Liebe Grüße Tom
 
2. Meine Batterie war – wie bei einigen anderen hier auch – von Anfang an nie gut, wohl wegen schlechter Pflege bei einer längeren Standzeit vor dem Verkauf. Ging auch mit Aufladung über Nacht mit einem guten Ladegerät nie über 85% und hat während der Fahrt schon ab 70% aufwärts durch den hohen Innenwiederstand gerade mal mit 2-3 Ampere geladen. Wurde also auf Garantie sofort getauscht. Was Scherer übrigens nie in Erwägung gezogen hatte, obwohl ich zur Behebung der bekannten Defekte (Türknöpfe, undichte Safarifenster) in diesem ersten Jahr den Grenadier mehrere Tage dort in der Werkstatt hatte!
Das ist ja sehr interessant. Ich habe die gleichen Phänomene (Batterie lädt nur bis 75 oder auch mal 80 % und Ladestrom ist nur bei ein paar Ampere). Mir wurde in der Werkstatt gesagt, dass sie die Batterie getestet hätten und diese in Ordnung sei. Ursache dafür sei, dass das Ladegerät nicht 100 %ig zur Batterie passt und darum die falschen Werte liefern würde, die Batterie aber voll sei. Eine Kalibrierung des Ladegeräts sei gemacht worden, es kann aber sein, dass die Werte trotzdem nicht besser passen.
Ich werde mit der obigen Information meine Werkstatt nochmal konfrontieren und den Fall noch einmal auf den Tisch bringen.

3. Der für Euch sicher interessanteste Punkt: ich habe den Lenkeinschlag nachstellen lassen – mein Wendekreis ist jetzt ca. 80cm enger. Ist jetzt nicht die Welt, aber man merkt das in diversen Situationen schon, gerade beim Rangieren mit dem Offroad-Hänger, mit dem wir viel unterwegs sind. Angeregt wurde ich dazu wegen eines Videos, das ich in Youtube entdeckt hatte. Der amerikanische Grenadier-Freak Agile Offroad zeigt, wie man mit ganz einfachem Verstellen von 2 Justierschrauben rechts und links an der Vorderachse den Lenkeinschlag vergrößert und dadurch den Wendekreis verkleinert. Vielleicht kennen das auch schon einige hier, ich habe allerdings zu dem Thema noch nicht gefunden, dass das schon mal jemand ausprobiert hätte.
Du musst nur aufpassen, weil bei einem größeren Lenkeinschlag die Kräfte auf das Kreuzgelenk größer werden, dass du bei vollem Lenkeinschlag nicht zu viel Gas gibst. Aber ein kleinerer Wendekreis wäre schon charmant.
 
Das ist ja sehr interessant. Ich habe die gleichen Phänomene (Batterie lädt nur bis 75 oder auch mal 80 % und Ladestrom ist nur bei ein paar Ampere). Mir wurde in der Werkstatt gesagt, dass sie die Batterie getestet hätten und diese in Ordnung sei. Ursache dafür sei, dass das Ladegerät nicht 100 %ig zur Batterie passt und darum die falschen Werte liefern würde, die Batterie aber voll sei. Eine Kalibrierung des Ladegeräts sei gemacht worden, es kann aber sein, dass die Werte trotzdem nicht besser passen.
Ich werde mit der obigen Information meine Werkstatt nochmal konfrontieren und den Fall noch einmal auf den Tisch bringen.
... ja, es wird ja von vielen Ineos-Werkstätten behauptet, dass man einfach nur ein ungeeignetes Ladegerät hat und die Batterie nach Prüfung ok sei. Genau das hat Scherer auch immer wieder behauptet. Mein Ladegerät passt aber definitiv und es ist ja auch eindeutig, dass wenn der Grenadier eine Batterie im Fahrbetrieb schon bei niedrigen Ständen von 70 bis 80% nur mit 2-3 Ampere lädt, dass die einfach nicht in Ordnung ist! Und dass die Ampere-Werte bezüglich des Ladestroms nicht richtig angezeigt werden, kann ich mir absolut nicht vorstellen. Ich hatte die Batterie auch mal auf 55-60%, da hat es locker 40 Ampere geladen. Offensichtlich also, dass die Batterie nicht ok ist.

Wahrscheinlich scheuen die Werkstätten unter anderem die Konfrontation, weil das halt immer wieder bei INEOS beantragt und genehmigt werden muss, dass es auf Garantie läuft – da muss man halt immer wieder mit einem guten Standing nachbohren. Jedenfalls hat Weippert nach Prüfung sofort bestätigt, dass die Batterie geschädigt ist, und eine halbe Stunde später hat mir Hr. Herrmann gleich vor Ort mitgeteilt, dass er sofort mit INEOS korrespondiert hat und ich eine neue Batterie auf Garantie bekomme.
Du musst nur aufpassen, weil bei einem größeren Lenkeinschlag die Kräfte auf das Kreuzgelenk größer werden, dass du bei vollem Lenkeinschlag nicht zu viel Gas gibst. Aber ein kleinerer Wendekreis wäre schon charmant.
... ich denke, das wird ohnehin kein Problem sein, denn den extremen Lenkeinschlag verwendet man ohnehin nur beim Rangieren oder Einparken und halt vielleicht mal Offroad wenn's ganz eng wird – in allen Fällen ist man ja langsam und recht vorsichtig unterwegs. Außerdem hat Weippert bzw. Hr. Herrmann gesagt, dass alles safe ist so wie sie es eingestellt haben. Und die wissen definitiv wovon sie reden. Sie sind nur so weit gegangen, wie es vertretbar ist und haben es auch nicht ganz ausgereizt – wahrscheinlich ein weiterer Grund, warum das nur recht moderat den Wendekreis verkleinert.
 
Last edited:
... ja, es wird ja von vielen Ineos-Werkstätten behauptet, dass man einfach nur ein ungeeignetes Ladegerät hat und die Batterie nach Prüfung ok sei. Genau das hat Scherer auch immer wieder behauptet. Mein Ladegerät passt aber definitiv und es ist ja auch eindeutig, dass wenn der Grenadier eine Batterie im Fahrbetrieb schon bei niedrigen Ständen von 70 bis 80% nur mit 2-3 Ampere lädt, dass die einfach nicht in Ordnung ist! Und dass die Ampere-Werte bezüglich des Ladestroms nicht richtig angezeigt werden, kann ich mir absolut nicht vorstellen. Ich hatte die Batterie auch mal auf 55-60%, da hat es locker 40 Ampere geladen. Offensichtlich also, dass die Batterie nicht ok ist.

Wahrscheinlich scheuen die Werkstätten unter anderem die Konfrontation, weil das halt immer wieder bei INEOS beantragt und genehmigt werden muss, dass es auf Garantie läuft – da muss man halt immer wieder mit einem guten Standing nachbohren. Jedenfalls hat Weippert nach Prüfung sofort bestätigt, dass die Batterie geschädigt ist, und eine halbe Stunde später hat mir Hr. Herrmann gleich vor Ort mitgeteilt, dass er sofort mit INEOS korrespondiert hat und ich eine neue Batterie auf Garantie bekomme.

... ich denke, das wird ohnehin kein Problem sein, denn den extremen Lenkeinschlag verwendet man ohnehin nur beim Rangieren oder Einparken und halt vielleicht mal Offroad wenn's ganz eng wird – in allen Fällen ist man ja langsam und recht vorsichtig unterwegs. Außerdem hat Weippert bzw. Hr. Herrmann gesagt, dass alles safe ist so wie sie es eingestellt haben. Und die wissen definitiv wovon sie reden. Sie sind nur so weit gegangen, wie es vertretbar ist und haben es auch nicht ganz ausgereizt – wahrscheinlich ein weiterer Grund, warum das nur recht moderat den Wendekreis verkleinert.
Thema Batterie:
bei mir bewegt sich vor, während und nach dem Fahrbetrieb die Batterie immer zwischen 90 und 100%. Also alles im Lot.
 
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